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CITY
PICKNICK

JULIA KUTAS

CITY
PICKNICK

48º12‘30 N 16º22‘ 19 E

JULIA KUTAS

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Lunchbox to go

Indoor-Picknick

Picknick Friends & Family

Köstlichkeiten zum Verschenken

Sunday Hangover

Veggie-Picknick

Rooftop-Picknick

Movie-Night-Snacks

Dank & Team

Rezeptregister

Impressum

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Bevor ich mit 18 Jahren nach London zog, organisierte ich in meinem Lieblingspark, dem Wiener Burggarten, für Freunde und Familie ein Abschieds-Picknick. Ich war gerade in meiner orientalischen Phase (nach meiner Risotto-Phase, Madeleine-Phase, Tortilla-Phase, Tex-Mex-Phase etc.) und entschied mich für ein Tausend-und-eine-Nacht-Beduinen-Zelt. Meine ganze Familie half mit, meine Mutter stand mit mir in der Küche und mein Vater zimmerte ein Gestell für ein Zelt, für das meine Mutter Stoffe lieferte.

Das Datum war kurz nach meiner Führerscheinprüfung. Natürlich wollte ich selber hinfahren, um mein erstes Mini-Catering zu liefern. Ich war noch wenig geübt im Einparken und brauchte einige Hin-und-her-Schwenker, bis der Kofferraum die perfekte Auslade-Position hatte. Eine ungeduldige Dame, die mit ihrem Hund in den Park wollte, begann zu hupen und schrie aus dem Auto: „Was machen Sie da?“, worauf mein Vater ausstieg, zu ihrem Fenster ging und sagte: „Meine Tochter dreht Pirouetten!“ Kaum war das Fest in Gang, rief die Dame die Polizei und fragte, ob es erlaubt sei, im Burggarten unangemeldet ein Zelt aufzustellen. So bekamen wir innerhalb kürzester Zeit Besuch von der Polizei. Wir dürften ruhig weitermachen, meinten die Herren, nur das Zelt sollten wir abbauen.

Der Tag ist für mich eine wunderschöne Erinnerung geblieben: Es war das perfekte Setting, mit Freunden und Familie zu feiern, auf den alten Kelim-Teppichen meiner Mutter und auf riesigen Kissen selbstgemachte Leckereien zu schlemmen und den Abend in dieser wunderschönen Umgebung ausklingen zu lassen.

Einige Jahre später war einer meiner ersten Catering-Aufträge ein Konzept für ein Appartement-Hotel in Wien, das kein Restaurant oder Café im Haus hatte, den Gästen aber trotzdem kulinarisch etwas bieten wollte. Meine Idee war, einen Picknickkorb mit selbstgemachten, abgewandelten Wiener Delikatessen anzubieten. Ich eröffnete sogar einen Onlineshop für dieses Projekt. Trotz meiner großen Ambitionen und meines Optimismus wurde kein einziger Picknickkorb bestellt!

Ich ließ mich nicht beirren und als ich 2010 mein erstes Restaurant, die hiddenkitchen in der Wiener Innenstadt, eröffnete, nutzte ich die Erfahrungen und das Wissen, die mir dieses Projekt gebracht hatte, für unsere hiddenkitchen-Picknickkörbe. Die sind seither ein voller Erfolg. Für sie habe ich die in diesem Buch erstmals präsentierten Rezepte für unterwegs und für Outdoor-Feste entwickelt: Im Park, auf der Terrasse oder am Lieblingsplatz im Grünen außerhalb der Stadt schmeckt es einfach nochmal so gut!

Gutes Gelingen und guten Appetit!

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Picknick-Basics

Vorbereitung

Outdoor-Lieblingsplatz auf Picknicktauglichkeit überprüfen

Ist er gut auffindbar und für die geplante Anzahl an Personen geeignet? Welche Infrastruktur ist vorhanden: öffentliche Verkehrsmittel, Beleuchtung, Tische und Bänke,Toilette, Abfallbehälter, Schutzmöglichkeiten bei Schlechtwettereinbruch ...?

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Google-Maps-Punkt setzen

Einladung, gegebenenfalls mit GPS-Koordinaten, verschicken

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Weg zum Picknickplatz für die Gäste markieren

(Bändchen, Luftballons, Schilder …)

Picknick-Utensilien einpacken

Geschirr und Besteck

(Bambus und Holz sind umweltfreundliche Alternativen zu Plastik)

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Trinkgefäße

Spezial- und Vorlegebesteck

nach Bedarf, z.B. Salatbesteck, Tortenheber, Vorlegelöffel, Brotmesser, Fleischmesser, Longdrinklöffel ...

Schüsseln, Schälchen, Platten etc. zum Anrichten der Speisen vor Ort

Servietten und Strohhalme

Bierkisten mit Bauplatten darüber als „trinkbare Tische“

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Kissen

Eiswürfel in Isotasche

(oder Eis an die Adresse liefern lassen)

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Salz und Pfeffer

„Picknick-Helfer“

Korkenzieher, Flaschenöffner, Küchenpapier, Müllsäcke, Feuerzeug, Bindfaden, Schere, Klebeband, Taschenlampe,Windlichter, Insektenschutz, Erste-Hilfe-Tasche …

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Portable Lautsprecher für iPhone/Handy, portable Ladestation

Speisen verpacken

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Speisen in Einmach- oder Schraubgläser oder Frischhaltebehälter füllen, Getränke in Flaschen, Schraubgläser oder Thermoskannen

Kuchen und Quiche in der Form transportieren

Beim Verpacken die Tipps in den Rezepten beachten

(z.B. Dressing und Salat extra verpacken, damit der Salat knackig bleibt)

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Getränke-Kalkulation für 30 Gäste:

45 alkoholfreie Drinks,
45 x Gläser Wein,
45 Flaschen Bier

Lunchbox to go

Was für ein wunderbarer Mini-Luxus, in der Mittagspause selbst gemachte Lieblingsspeisen zu genießen! Zu Hause frisch vorbereitet und in Lunchboxen oder Einmachgläser verpackt, ermöglichen sie auch im stressigsten Arbeitsalltag echte Genuss-Auszeiten und machen Gaumen und Seele gleichermaßen glücklich.

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///Vegan///Laktosefrei///Glutenfreie Variation ///

Taboulé
mit Mango

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  Zutaten für 4 Personen
150 g Bulgur Salz
2 Bund Petersilie
200 g Minze
2 Tomaten
1 reife Mango
4 EL Olivenöl
Saft von 1 Zitrone Pfeffer

Bulgur in kochendes Salzwasser geben, umrühren, 2 Minuten aufkochen lassen. Feuer abschalten, Bulgur abgedeckt 10 Minuten auf dem Herd stehen lassen. Kurz abschrecken und abseihen.

Petersilie und Minze grob hacken. Tomaten entstrunken und klein würfeln (ca. 1 x 1 cm). Mango schälen und in die gleiche Größe schneiden wie die Tomaten.

Alle Zutaten vermengen. Mit Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig mariniert für den Transport einpacken.

Variationen_Statt Bulgur passen auch Quinoa, Reis oder Kichererbsen, dann wird das Gericht glutenfrei. Optional kann ½ klein gewürfelte lila Zwiebel hinzugefügt werden.

Tipp_Schmeckt noch saftiger, wenn man zusätzlich ½ Mango püriert und unterrührt, wahlweise zusätzlich auch noch ca. 100 g Mangopulpe.

///Vegan///Laktosefrei///Glutenfrei ///

Kichererbsen-Salat
mit Äpfeln & Cornichons

  Zutaten für 4 Personen
250 g getrocknete Kichererbsen
1–2 TL mildes Currypulver
5 TL Kokosmilch
2 Äpfel
10 kleine Cornichons
Saft von ½ Zitrone
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Kichererbsen über Nacht mit reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag abseihen und gut abwaschen. In einem großen Topf in Wasser ohne Salz aufkochen. Ca. 30 Minuten kochen, bis sie weich sind. Abseihen und kalt abschrecken.

Curry in einer Pfanne unter ständigem Rühren anrösten, bis sich die Farbe verändert (ca. 2 Minuten). Mit Kokosmilch aufgießen und gut verrühren.

Äpfel nicht schälen, aber das Kerngehäuse entfernen. Äpfel klein schneiden und mit 1 EL Zitronensaft beträufeln. Cornichons blättrig schneiden.

Alle vorbereiteten Zutaten vermengen und mit Olivenöl, restlichem Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig mariniert für den Transport verpacken.

Variationen_Sehr gut schmeckt dieses Rezept auch mit Stangensellerie, Äpfeln und gerösteten Walnüssen oder mit Mangowürfeln und frischen knackigen Zuckerschoten.

///Vegetarisch///Laktosefrei ///Glutenfrei bei Verwendung glutenfreier Gemüsebrühe///Vegan bei Verwendung von Ahornsirup///

Zucchini-Walnuss-
Suppe

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Im Sommer verbringe ich viel Zeit in unserem ungarischen Häuschen und entwickele neue Rezepte für all die Schätze, die der Gemüsegarten birgt. So ist auch diese Zucchinisuppe entstanden – es gibt nichts Inspirierenderes, als selbst gezogenes Gemüse zu verarbeiten!